Aufgaben der LAG Phase F Niedersachsen

Aufgaben | Rahmenkonzept

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Das Rahmenkonzept 

Dank der Fortschritte in der Notfall-Akutversorgung sowie in der gut ausgebauten Intensivpflege überleben immer mehr Menschen auch schwere Hirnschädigungen. Teilweise bleiben jedoch trotz adäquater Akutbehandlung und nachfolgender Rehabilitation bei schweren und schwersten Schädigungen des Nervensystems auf Dauer erhebliche Krankheitsfolgen bestehen, zum Beispiel das apallische Syndrom. Davon betroffene Patientinnen und Patienten können nicht mehr selbstständig leben. Neben der im Vordergrund stehenden Pflege sind hier zusätzlich intensive medizinisch-therapeutische Maßnahmen durch ein interdisziplinäres Team notwendig.

Deshalb empfahl der Landespflegeausschuss des Landes Niedersachsen am 29. November 2000 auf Vorschlag des vorbereitenden Ausschusses, sich bei der stationären Versorgung von Schädel-Hirngeschädigten (Phase F) zukünftig am Rahmenkonzept "Zur vollstationären Pflege von Schädel-Hirngeschädigten in Pflegeeinrichtungen der Phase F in Niedersachsen" zu orientieren.

Zur Empfehlung des Landespflegeausschusses vom 29. November 2000 und der Ergänzung vom 16. März 2004 folgen Sie bitte diesem Link:
www.ms.niedersachsen.de/master/C798175_N6512405_L20_D0_I674.html
Auf dieser Webseite finden Sie auch die gültigen Dokumente zu Personal, räumlicher und apparativer Ausstattung.

Häufig sind Menschen mit schweren und schwersten Hirnschädigungen nicht oder noch nicht ausreichend rehabilitationsfähig und daher dauerhaft oder langfristig auf pflegerische, soziale und therapeutische Hilfe angewiesen. Das Rahmenkonzept zeigt die Möglichkeiten vollstationärer Pflege, die Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Es ging hervor aus den von der LAG Phase F Niedersachsen erarbeiteten Grundsätzen zur vollstationären Pflege von Schädel-Hirngeschädigten in Pflegeeinrichtungen der Phase F in Niedersachsen. Dabei wirkten das niedersächsische Ministeriums für Frauen, Arbeit und Soziales, die Landesorganisation der gesetzlichen Pflege- und Krankenkassen und der medizinische Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen beratend mit.

 

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